Details
ISBN/EAN: 978-3-7799-8826-7
Einband: kartoniertes Buch
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Auflage:
1. Auflage 2026
1. Auflage 2026
Erschienen am:
25.06.2026
25.06.2026
Sprache:
Deutsch
Deutsch
Umfang:
108 S.
108 S.
Hersteller:
Beltz Verlagsgruppe GmbH & Co. KG
service@beltz.de
Werderstr. 10
DE 69469 Weinheim
Beltz Verlagsgruppe GmbH & Co. KG
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DE 69469 Weinheim
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Antisemitismus(kritik) in Bildung und Sozialer Arbeit
Kontinuitäten, Leerstellen, Aktualisierungen, Antisemitismus in institutionellen Kontexten
20,00 €
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Beschreibung
Die fachwissenschaftliche Debatte zu Antisemitismus in institutionellen Kontexten der Bildung und der Sozialen Arbeit hat eine vergleichsweise junge Geschichte. Erst mit der zunehmenden Thematisierung des gegenwärtigen Antisemitismus aus jüdischen Perspektiven und einzelnen empirischen Studien zu Antisemitismus in Bildungssettings entwickelten sich in den letzten Jahren antisemitismuskritische und intersektionale Analysen. Diese rücken die Auswirkungen antisemitischer Strukturen und Praktiken stärker in das Bewusstsein der Fachöffentlichkeit. Die gesellschaftspolitischen Entwicklungen, die aufgeladenen und politisierten Diskussionen um Antisemitismus in der postnationalsozialistischen, postkolonialen Gesellschaft verdeutlichen den Bedarf an und Herausforderungen von antisemitismuskritischen und intersektionalen Bündnissen sowie solidarischen Netzwerken. Der Sammelband hat das Ziel, Einblicke in Desiderate und Aktualisierungen antisemitismuskritischer, intersektionaler Forschung, Bildung, Sozialer Arbeit zu ermöglichen und neuere Entwicklungen auszuloten.
Über Marina Chernivsky, Gesa Köbberling, Friederike Lorenz-Sinai
Marina Chernivsky ist Psychologin und Verhaltenswissenschaftlerin. Sie forscht zu Antisemitismus in Institutionen und leitet das von ihr gegründete Kompetenzzentrum für antisemitismuskritische Bildung und Forschung sowie die Beratungsstelle OFEK e.V. Bis 2017 war sie Mitglied im Zweiten Unabhängigen Expertenkreis Antisemitismus des Deutschen Bundestages und ist Mitherausgeberin des 2017 erschienenen Antisemitismusberichts. Aktuelle Forschungsschwerpunkte: Antisemitismus an Schulen und Gedenkstätten, Wirkung der Shoah u. a. in Bildung, Beratung und Psychotherapie. Prof. Dr. Friederike Lorenz-Sinai,Professur für Sozialwissenschaftliche Antisemitismusforschung und Leitung des Arbeitsbereichs Sozialwissenschaftliche Antisemitismusforschung am Institut für Rechtsextremismusforschung (IRex) der Universität Tübingen. Forschungsschwerpunkte: Institutioneller Antisemitismus, Jüdische Erfahrungen in Gegenwartsverhältnissen und Institutionen, antisemitismuskritische Bildung und Beratung, Auswirkungen von antisemitischem Terror und kollektiver Gewalt, Aufarbeitung von sexualisierter Gewalt. Wiebke Scharathow, Dr.in phil., lehrt und forscht im Arbeitsbereich Sozialpädagogik an der Pädagogischen Hochschule Freiburg zu Fragen sozialer Differenz und sozialer Ungleichheit sowie diversitätsbewusster und diskriminierungskritischer (Sozial-)Pädagogik. Ihre Arbeitsschwerpunkte sind Rassismuskritik, Jugend, gesellschaftspolitische Bildungsarbeit, Möglichkeitsräume 'kritischer' Sozialer Arbeit, rekonstruktive Sozialforschung.
Schlagzeile
Antisemitismuskritische Forschung - ein Update